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Hauszeitschrift

 

Aktuelles

pfeilJuni 2017

Wir pflegen jetzt auch am Tuniberg
Evangelische Sozialstation Freiburg übernimmt die Belegschaft und die Pflegeleistungen der Kirchlichen Sozialstation Tuniberg

Wir erweitern unser Einsatzgebiet und werden ab 1. Juni auch am Tuniberg tätig sein.
Die Kirchliche Sozialstation Tuniberg e.V., die die pflegebedürftigen Patienten dort bisher versorgt hat, leidet unter dem Mangel an Pflegefachkräften. Der Vorstand des Vereins in ökumenischer Trägerschaft hatte sich deshalb an uns gewandt mit der Bitte, die ambulante pflegerische Versorgung auch für die vier Tuniberg-Gemeinden zu übernehmen. „Für die Patienten ändert sich dadurch nur wenig”, sagt Konrad Wernet vom Vorstand der Sozialstation Tuniberg. „Die Evangelische Sozialstation übernimmt unsere Belegschaft und stellt sicher, dass die Patienten verbindlich und durch die vertrauten Pflegekräfte wie bisher bestens zu Hause betreut werden”.
Mit dem Einstieg am Tuniberg wird die Evangelische Sozialstation die Zahl der Pflegefachkräfte in dem neuen Einsatzgebiet von bisher acht auf zunächst 14 Mitarbeitende erhöhen. „Wir werden auch die Qualität weiter ausbauen”, erklärt Johannes Sackmann, hauptamtlicher Vorstand der Evangelischen Sozialstation.
Bisher sind wir im Freiburger Stadtgebiet mit vier Pflegeteams organisiert, ab Juni kommt der Tuniberg als 5. Pflegeteam dazu. Geplant ist dafür der Standort Opfingen, von dem aus wir pflegebedürftige Patienten in Tiengen, Munzingen, Waltershofen und Opfingen pflegen und betreuen.
Die Sozialstation Tuniberg wird ihre Nachbarschaftshilfe ebenso beibehalten wie eine Betreuungsgruppe.

pfeilDezember 2016

Informationsveranstaltung: Flüchtlinge in der Pflegeausbildung
„Alte Menschen sollen wie Könige in ihren Wohnungen leben”

Flüchtlinge für die Ausbildung

Am 12. Dezember 2016 wurde in der Evangelischen Sozialstation ein besonderes Förderungskonzept erörtert, dass Flüchtlinge darin unterstützt, sich am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft zu integrieren und das zugleich dem Fachkräftemangel in der Altenhilfe entgegen wirken soll (siehe unsere Meldung vom November 2016). Sieben Interessierte waren zum Teil mit ehrenamtlichen Begleitpersonen der Einladung gefolgt und wurden von Johannes Sackmann, dem Vorstand der Sozialstation, herzlich willkommen geheißen.

Wie der Alltag einer Altenpflegefachkraft in der ambulanten Pflege aussieht, wie theoretische und praktische Ausbildung ineinandergreifen, veranschaulichte Inge-Dorothea Boitz-Gläßel, Zentrale Pflegedienstleiterin der Sozialstation. Die Projektleiterin vom Center Sozialwirtschaft, Alexandra Walter, informierte über den Verlauf lauf der Projektzeit, die Voraussetzungen für die Teilnahme sowie über Sprachkompetenz oder Anerkennung von Schulabschlüssen und die sehr individuelle Begleitung, die im Rahmen des Projekts angeboten wird. Nach ein bis zwei Jahren steht die Prüfung zur Altenpflegehilfskraft an. Je nach Abschlussnote kann in weiteren zwei Jahren die Fachkraftprüfung abgelegt werden.

Frau Gitonga (aus Kenia) und Frau Tchielong (aus Kamerun), die bereits eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft in der Evangelischen Sozialstation erfolgreich absolviert haben, berichteten sehr engagiert über ihre Erfahrungen. „Das Wichtigste ist die Sprache, um mit den alten Menschen überhaupt in Kontakt kommen zu können,” betont Frau Gitonga. Ihr Anliegen, die Würde der Menschen zu achten, ihnen mit Respekt zu begegnen, beschreibt sie folgendermaßen: „Sie sollen wie Könige in ihren Wohnungen leben.”

„Es war ein harter Weg, ohne Familie hier in Deutschland alles alleine zu durchzustehen, man muss viel lernen. Aber ich bin sehr froh und stolz, dass ich die Ausbildung geschafft habe!” sagt Frau Tchielong, die mittlerweile an der katholischen Hochschule in Freiburg Pflegewissenschaften studiert.

„Nur, wer den Alltag einer Pflegefachkraft hautnah miterlebt hat, kann sagen, ob dieser Beruf wirklich den eigenen Möglichkeiten und Vorstellungen entspricht,” betont Frau Boitz-Gläßel. Deshalb wurden im Anschluss Einzelgespräche geführt, um die Möglichkeiten von Hospitationen zu klären.

In jedem Fall: Die Evangelische Sozialstation freut sich auf die Bereicherung durch eine neue Auszubildenden.

pfeilNovember 2016

Info-Veranstaltung 12. Dezember 2016
Flüchtlinge für die Ausbildung in der Altenpflege und Altenpflegehilfe gewinnen

Flüchtlinge für die Ausbildung

Fünf diakonische Altenhilfe-Einrichtungen im Großraum Freiburg entwickeln gemeinsam mit dem Welcome Center Sozialwirtschaft Baden-Württemberg ein Konzept, mit dem zwei Ziele verfolgt werden sollen: sowohl ein Angebot zu entwickeln, dass Flüchtlinge darin unterstützt, sich am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft zu integrieren und als auch dem Fachkräftemangel in der Altenhilfe entgegen zu wirken.

Am Montag, 12. DEZEMBER 2016, findet dazu in den Räumen der Evangelischen Sozialstation eine Info-Veranstaltung statt, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen:
17 Uhr Maienstraße 2, 79102 Freiburg

pfeilOktober 2016

Informationen zu den geänderten Leistungen der Pflegeversicherung ab 1. Januar 2017
Pflegegrade statt Pflegestufen

Zum 1. Januar 2017 tritt das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) vollständig in Kraft. Mit dem PSG II und einem neuen Begutachtungsverfahren (NBA) verfolgt der Gesetzgeber einen neuen Ansatz in der Pflege. Ab 2017 stehen nicht mehr die Defizite des Menschen im Vordergrund, sondern seine verbliebenen Fähigkeiten. Die grundsätzlichen Fragen lauten: In welchen Bereichen seines Lebens kann der Mensch noch selbstständig handeln? In welchen Bereichen braucht er Unterstützung?
Es geht ab 2017 also nicht mehr wie bisher darum, den Hilfsbedarf bei einzelnen Tätigkeiten minutengenau zu ermitteln.
Wenn Sie bereits Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben, findet eine automatische Überleitung statt. Sie müssen keinen Antrag stellen. Ihre Pflegeversicherung ist verpflichtet, Ihnen die Zuordnung zu Ihrem neuen Pflegegrad schriftlich mitzuteilen.
Welcher Pflegegrad sich aus welcher Pflegestufe ableitet und welche Leistungen sich daraus ab 2017 ergeben, entnehmen Sie bitte unserer Überleitungstabelle.

Die Selbstständigkeit eines Menschen ist ab 2017 der Maßstab für die Ermittlung des Pflegegrads. Diese ganzheitliche Betrachtung eröffnet Chancen für eine bessere und flexiblere Pflege. Mehr dazu lesen Sie auch in unserer aktuellen Hauszeitung GEPFLEGT ZU HAUSE.

pfeilJuni 2016

Lokale Allianz Demenz

Für Sicherheit sorgen ohne zu schaden
Fixierung in der häuslichen Pflege vermeiden

Fr. Dr. Wetzstein, Fr. Boitz und Fr. Schumacher Prof. Dr. Thomas Klie Hr. Gebele, Fr. Dr. Wetzstein
Dr. Verena Wetzstein,
Inge-Dorothea Boitz-Gläßel,
Birgit Schumacher (von links)
Prof. Dr. Thomas Klie Bruno Gebele,
Dr. Verena Wetzstein

Wie können freiheitsentziehende Maßnahmen in der häuslichen Pflege vermieden oder reduziert werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich ca. 130 Teilnehmende eines Studientags, der Anfang Juni in Freiburg stattfand. Veranstalter war die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz, der auch die Evangelische Sozialstation angehört.

Bettgitter, verschlossene Türen, Müdemacher aus der Apotheke: Menschen mit Demenz gehören zu den Personen mit dem höchsten Risiko, eine freiheitsentziehende Maßnahme erleiden zu müssen. Auch festgestellte Rollstuhlbremsen, Wegnehmen der Gehhilfe oder Fixierungen mit festgezurrtem Bettlaken, Gurten um Arm und Rumpf gehören zum Katalog der Freiheitseinschränkungen. Überforderung und fehlendes Wissen, was man anders und besser machen kann, sind der Grund, warum die Freiheit von Menschen mit Demenz gerade im häuslichen Bereich oft eingeschränkt wird. „Dabei bewirken freiheitsentziehende Maßnahmen nicht Sicherheit, sondern oft das Gegenteil”, betonte Birgit Schumacher von AGP Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Fixierungen eines Menschen im Bett oder im Sessel führten unter anderem auch dazu, dass sich seine Muskeln abbauen und die Beweglichkeit nachlässt. Beruhigende Medikamente können benommen machen. Damit steige das Risiko, zu stürzen, erheblich.

Inge-Dorothea Boitz-Gläßel, Pflegedienstleitung unserer Sozialstation, machte deutlich, welche Verantwortung Pflegekräften zukommt. Sie haben die Aufgabe, gemeinsam mit Angehörigen immer wieder neue Wege zu finden, um Sicherheit zu ermöglichen, ohne die Freiheit der Pflegebedürftigen einzuschränken und pflegende Angehörigen zu überfordern. An deren Nerven zehren vor allem unruhige Nächte: Immer mit einem Ohr wach sein zu wollen, hält niemand lange aus. Abhilfe schaffen zum Beispiel Klingelmatten, die Alarm auslösen, sobald der Kranke sie betritt. Vielleicht reicht auch eine Türharfe oder ein Glockenspiel an der Zimmertür. Viel Bewegung am Tag kann gegen Unruhe in der Nacht ebenso helfen und Medikamente überflüssig machen als auch abendliche Rituale mit Musik, Massage und Tee.

„Kein Gesetz erlaubt das Festbinden” betonte Bruno Gebele, Direktor des Amtsgerichts a.D.
Er sprach sich für einen achtsamen und emphatischen Umgang mit den Betroffenen aus. Die Würde der Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt zu rücken, sei der Schlüssel zu einem respektvollen Umgang. Prof. Dr. Klie ging der Frage nach, wie Alter trotz Krankheit gelingen und Autonomie trotz Abhängigkeit gestaltet werden können.

Alle Vorträge unter http://agp-freiburg.de/downloads.htm

Im Rahmen des Bundesmodellprogramms Lokale Allianz für Menschen mit Demenz wurde das Projekt „ReduFix ambulant Südbaden” durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

pfeilMärz 2016

Tagung der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz
Für Sicherheit sorgen ohne zu schaden
Fixierungen in der häuslichen Pflege vermeiden

9. Juni 2016

Katholische Akademie, Wintererstraße 1, 79104 Freiburg
Tagungsbeitrag: 25 EUR; ermäßigt (Ausbildung, Sozialhilfe): 15 EUR

Die Tagung wird gemeinsam veranstaltet von:
• APG Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg
• Evangelische Sozialstation Freiburg e.V.
• Katholische Akademie Erzdiözese Freiburg
und gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Anmeldung (Nr. 125) bis 31. Mai 2016 bei der Kath. Akademie unter
Telefon 0761 31918-0 oder mail@katholische-akademie-freiburg.de

pfeilNovember 2015

Lokale Allianz Demenz

Gegen freiheitseinschränkende Maßnahmen in der häuslichen Pflege
Für Sicherheit sorgen ohne zu schaden
Wir sind aktiv in der Lokalen Allianz ReduFix ambulant Südbaden



Bettgitter, verschlossene Türen, Medikamente als „Müdemacher”: Solche und andere freiheitseinschränkenden Maßnahmen werden häufig dann von Angehörigen und professionell Pflegenden eingesetzt, wenn sie sich mit der Betreuung eines pflegebedürftigen Menschen überfordert fühlen. „Ich muss meine Mutter einsperren, damit sie nicht im Nachthemd auf die Straße läuft”– diese Aussage einer Tochter beschreibt die Notlage sehr gut, in der sich Angehörige von Menschen mit Demenz häufig befinden.

AGP Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg hat in verschiedenen Studien erforscht, wie und wie oft besonders Menschen mit Demenz von freiheitsentziehenden Maßnahmen betroffen sind. Und darüber hinaus mit der wichtigen Frage: Wie können Freiheitseinschränkung und daraus resultierenden Gefahren für den Pflegebedürftigen vermieden werden? (Studien ReduFix 2007-2009 und ReduFix ambulant 2009-2012).

Inge-Dorothea Boitz-Gläßel, Pflegedienstleiterin und Qualitätsmanagerin der Evangelischen Sozialstation Freiburg, hat aufgrund der Ergebnisse der ReduFix-Studien Handlungsrichtlinien für die Pflegepraxis erarbeitet (in Kürze hier als Download verfügbar). Sie sollen dazu beitragen, freiheitseinschränkende Maßnahmen in der ambulanten Pflege zu vermeiden. Angehörige und Pflegekräfte erhalten so Orientierung und Anleitung – zum Beispiel zu einem fürsorglichen Umgang mit Erkrankten, zu einer Versorgung, die die Balance hält zwischen Freiheit und Sicherheit, zu den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen.

Aktuell wird an einem Netzwerk gestrickt: Im Rahmen der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz treffen sich quartalsmäßig maßgebliche Akteure aus Freiburg und dem südbadischen Raum, um Informationen auszutauschen, Kooperationen und Schulungsangebote zu installieren.

Jetzt schon vormerken: Am 9. Juni 2016 findet zum Abschluss des Projekts eine Informationsveranstaltung für pflegende Angehörige, Ärzte, gesetzliche Betreuer und Pflegekräfte in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstraße 1, statt.

Im Rahmen des Bundesmodellprogramms Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz wird das Projekt „ReduFix ambulant Südbaden” durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

pfeilOktober 2015

4. Pflegteam im Freiburger Norden

Kurze Wege erleichtern das Miteinander. Deshalb haben wir ein weiteres Pflegeteam im Norden Freiburgs eröffnet. Seit Oktober sind wir damit sozusagen in allen vier Himmelrichtungen im Stadtgebiet Freiburg vertreten.

Unser neues Pflegeteam NORD hat sein Domizil in den Räumlichkeiten des Diakonissenmutterhauses. Damit kehren wir in gewissem Sinne zu den Ursprüngen der häuslichen Pflege zurück. Diakonissen waren es schließlich, die bis in die 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts kranke Gemeindemitglieder zu Hause versorgt haben. Die demografische Entwicklung und die Professionalisierung der ambulanten Pflege führten dann vor ca. 30 Jahren dazu, dass sich die Diakonievereine der Evangelischen Kirchengemeinden zusammenschlossen, um die Evangelische Sozialstation zu gründen. Heute versorgen wir mit dem Pflegeteam NORD die Bewohnerinnen des Betreuten Wohnens des Diakonissenmutterhauses und die Menschen der angrenzenden Stadtteile Herdern, Neuburg, Altstadt, Brühl, Zähringen.

Pflegeteam NORD
Burgunderstraße 5
79104 Freiburg
Telefon 0761 28539170
pflegeteam-nord@evsozialstation-freiburg.de


Christoph Naber,
Teamleiter im
Pflegeteam NORD











pfeilJuli 2014

Neues Domizil für die Evangelischen Sozialstation

Die Zentrale der Evangelischen Sozialstation Freiburg ist Ende Juli umgezogen. Ab jetzt erreichen Sie uns in der Maienstraße 2, 79102 Freiburg.

So kommen Sie zu uns: Straßenbahnlinien 2,3 und 5 von der Haltestelle Johanneskirche über die Talstraße, Turnseestraße und rechts in die Maienstraße 2. Die Zentrale ist nach wie vor über die Nummer 0761 271300 zu erreichen.

Besuchen Sie uns doch einmal – wir freuen uns auf Sie!

pfeilJuni 2014

Unser Pflegeteam Nordost zieht um

Das Pflegeteam Nordost finden Sie ab sofort in neuen Räumen in der Dreikönigstraße 6, 79102 Freiburg (direkt neben den alten Räumlichkeiten) im 1. OG.
Die Straßenbahnlinie 1 bringt Sie direkt zum Pflegeteam Nordost an der Haltestelle Brauerei Ganter. Telefonisch erreichen Sie die Pflegekräfte nach wie vor über die Nummer 0761 37085.

Die Pflegeteamleitung Silvia Burkhardt und ihr Team freuen sich auf den Kontakt mit Ihnen.


Silvia Burkhardt

pfeilMärz 2014

Unser Pflegeteam im Südwesten zieht um

Das Pflegeteam Südwest finden Sie ab 25. März 2014 in neuen Räumen in der Bugginger Straße 54, 79114 Freiburg im ersten OG.

Die Straßenbahnlinie 3 bringt Sie direkt zur Haltestelle Bugginger Straße.
Telefonisch erreichen Sie die Pflegekräfte nach wie vor über die Nummer
0761 445045.

Die Pflegeteamleitung Christina Reininger und ihr Team freuen sich auf den Kontakt mit Ihnen.


Christina Reininger

pfeilJanuar 2014

Qualifizierungskurs
Betreuung für Menschen mit Demenz

Unser Qualifizierungskurs ist ein Angebot für pflegende Angehörige und Menschen, die sich freiwillig in der Betreuung von Kranken engagieren wollen, die an Demenz leiden.

Kurs März bis Mai 2014 ausgebucht!

Sie haben Interesse an einem nächsten Kurs? Dann melden Sie sich einfach bei:
Renate Dölker
Evangelische Sozialstation
Telefon 0761 27130-152
doelker@evsozialstation-freiburg.de

pfeilSeptember 2013

Politiker mit uns auf Pflegetour

Pflegetour Pflegetour Pflegetour Pflegetour
Bildergalerie zum anklicken

Bürokratieabbau und eine faire Vergütung durch die Kassen sind die zentralen Anliegen der Kirchlichen Sozialstationen in Freiburg. Das Vorfeld der Bundestagswahl haben die Sozialstationen dazu genutzt, Politiker für ihre Interessen zu gewinnen. Ende August sind Vertreter der großen Parteien aus Freiburg mit den Pflegekräfte der Evangelischen und Katholischen Sozialstation auf Pflegetour gegangen.

Mit von der Partie waren der Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD), die beiden Bundestagsabgeordneten Gernot Erler (SPD) und Kerstin Andreae (Die Grünen), außerdem Martern von Marschall (CDU) und Nikolaus von Gayling (FDP). Beeindruckt zeigten sich alle Politiker vom Engagement der Pflegekräfte, die täglich nicht locker lassen, Fachlichkeit und Menschlichkeit bei engen zeitlichen Vorgaben unter einen Hut zu bekommen. Einigkeit herrschte darüber, dass eine flächendeckende, professionelle und menschlich gute Krankenpflege im häuslichen Umfeld sicher gestellt werden muss, damit Menschen zu Hause alt werden können.

Pflege braucht Zeit
Kranke Menschen können nicht wie Maschinen gewartet werden. Live vor Ort erlebten die Politiker mit, dass durch einen kleinen menschlichen „Störfall” – wie einen Toilettengang, ein fehlendes Medikament oder eine drängende Frage des Patienten – Zeitvorgaben beim besten Willen nicht mehr eingehalten werden konnten.

Pflege fair bezahlen
Damit der Pflegeberuf auch zukünftig attraktiv bleibt, braucht es eine faire Entlohnung. Die Pflegekräfte der Kirchlichen Sozialstationen werden nach geltenden Tarifrecht bezahlt. Das muss bei den Verhandlungen mit den Krankenkasse Grundlage sein für die Festsetzung der Leistungsvergütung.

Bürokratieballast abwerfen
Inge-Dorothea Boitz-Gläßl, Pflegedienstleitung der Evangelischen Sozialstation, berichtete anschaulich, wie bürokratische Vorgaben die ohnehin eng bemessene Zeit auffressen. Dokumentationen und Verwaltungsarbeiten beanspruchen 40% der Arbeitszeit einer Pflegekraft. Dies ist keine Behauptung der Sozialstationen, sondern Feststellung des statistischen Bundesamtes. Nicht mehr die Qualität der Pflege, sondern die Qualität der ausgefüllten Formulare und Dokumentationen steht im Vordergrund. So werde ein Teil der Sozialversicherungsbeiträge „verbrannt”.

Mehr Respekt für Kompetenz von Ärzten und Pflegenden
Die aktuelle Praxis der Beantragung und Genehmigung von ärztlich angeordneten Leistungen wie Medikamentengabe und Blutzuckermessung ist langwierig und kostet Pflegekräfte viel Zeit und Nerven. Letztendlich entscheiden dann ein Sachbearbeiter der Krankenkasse – oft rückwirkend – ob eine Wundversorgung täglich oder zweimal wöchentlich stattfindet. Bürokratieabbau und eine faire Vergütung durch die Kassen, die sich an der tariflichen Entlohnung der Pflegekräfte orientiert, sind die zentralen Anliegen der Sozialstationen. Politiker aller Parteien haben den Pflegealltag hautnah miterlebt. Die Kirchlichen Sozialstationen hoffen jetzt, dass ihre Anliegen nicht nur in der Zeit vor der Wahl gehört werden.

pfeilJuni 2013

Protestfahrt Protestfahrt

Protestfahrt zur AOK
Unsere Kampagne Häusliche Pflege hat ihren Wert gipfelte am 19. Juni mit einer Protestfahrt zur AOK in Freiburg. Mit einem Autokorso von 450 Autos aus 30 kirchlichen Sozialstationen der Region Südbaden haben wir die Not der häuslichen Pflege sichtbar und hörbar gemacht.
Diözesan-Caritasdirektor Monsignore Appel und Frau Spaniol-Höfner, Geschäftsführerin der Sozialstation Waldkirch, übergaben stellvertretend für alle die Forderungen an den Pressesprecher der AOK. „Es ist nicht hinnehmbar, dass die Schere zwischen den tariflichen Lohnerhöhungen und den Sätzen der Krankenkassen immer weiter auseinander klaffen und dies nun schon seit mehr als fünf Jahren, ” betonte Monsignore Appel. Die zentrale Forderung ist eine faire Finanzierung der Pflege durch die Krankenkassen. Mittlerweile schreiben 60% der Sozialstationen in Baden rote Zahlen. „Wir wollen keine dicken Gewinne machen, wir brauchen eine faire Vergütung durch die Krankenkassen, um unseren Pflegekräften Zeit für eine menschenwürdige Versorgung der Patienten einräumen und sie für ihre Aufgaben qualifizieren zu können,” betont Johannes Sackmann, Vorstand der Evangelischen Sozialstation bei der Pressekonferenz.
„Ambulant vor stationär” ist ein beliebter Satz in Politikermund und so auch gesetzlich verankert. Die häusliche Pflege soll gefördert und unterstützt werden, um stationäre Aufenthalte zu verhindern. Die Realität sieht anders aus. Pflegekräfte müssen in immer kürzerer Zeit immer komplexere, medizinisch angeordnete Versorgungen z.B. in der Wundbehandlung durchführen. Die Bürokratisierung raubt zusätzlich Zeit. „Die Flut von Formularen und Dokumentationen fördert nicht die Qualität - weder fachlich noch menschlich, ” sagt Inge-Dorothea Boitz-Gläßl, Pflegedienstleiterin der Evangelischen Sozialstation.
Die Forderungen der Sozialstationen beziehen sich auf den Grundsatz der Solidarität, der eigentlich Grundlage der Krankenversicherung ist: Eine flächendeckende Versorgung muss finanzierbar sein. Ein Patient, der am Stadtrand in Kappel lebt, muss genauso mit einer Insulinspritze versorgt werden können wie eine Patientin, die in der Stadtmitte wohnt.

Mit Ihrer Unterschrift können Sie die Forderung der Sozialstationen unterstützen, für eine menschlich und fachlich gute Pflege eine faire Bezahlung durch die Krankenkassen zu erhalten. Die Listen liegen in den Sozialstationen und Pfarrämtern aus.

pfeilMai 2013

Pflege-Kampagne
Pflege hat Wert: Unter diesem Motto fordern kirchliche Sozialstationen eine faire Finanzierung von den Krankenkassen.
Mehr zu der Kampagne erfahren Sie unter http://www.pflege-hat-wert.de

Plegekampagne Plegekampagne


pfeilApril 2013

Neue Wohngruppe für pflegebedürftige Menschen
Pflege und Wohnen - bei diesem wichtigen Thema gehen die Kirchengemeinden und der Bürgerverein in St. Georgen neue Wege. Unterstützt durch die Evangelische Hochschule soll in diesem Stadtteil eine Wohngruppe für pflegebedürftige Menschen entstehen. Auch die Evangelische Sozialstation in Freiburg bringt ihre Erfahrungen und Kompetenz in die Planung und Verwirklichung dieses Projektes ein.
Was ist eine Wohngruppe? Sie bietet pflegebedürftigen Menschen, die nicht mehr zu Hause versorgt werden können, die Möglichkeit, trotzdem weiterhin im Quartier zu wohnen. Indem sich Angehörige, Pflegekräfte sowie ehrenamtlich Engagierte die Pflege und Betreuung teilen, bleibt das bisherige soziale Umfeld mit allen seinen Ressourcen erhalten. Die anstehende Bebauung eines Grundstücks neben der Lukaskirche Am Mettweg bietet die Chance, die Idee einer Wohngruppe zu verwirklichen. Wie die restliche Fläche des Gebäudes genutzt werden könnte, steht noch zur Diskussion.
Zu einer ersten Informationsveranstaltung trafen sich an die achtzig Interessierte aus dem Stadtteil. Verschiedene Konzepte wurden diskutiert, Organisations- und Finanzierungsmodelle erwogen. Menschen, die das Projekt persönlich und finanziell unterstützen wollen, sind herzlich willkommen!
J.S.

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